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Auf dem Genießerpfad Tonbachsteig am 18.10.2020

 

Die Naturfreunde Gaggenau – Gernsbach waren am 18.10. auf dem Genießerpfad Tonbachsteig unterwegs.

Auf alten Holzmacherpfaden führte uns der Rundweg bergauf zu traumhaften Aussichtspunkten, dem oberen Zinken, mit Blick auf Baiersbronn und dem Huzenbacher See.

Ein weiterer Höhepunkt war der naturbelassene Weg durch das Hochmoor Kleemisse. Die wunderschöne Vegetation im Nationalpark begeisterte uns.

Nach dem Abstieg folgten wir dem Geplätscher des Tonbachs.

Es war ein gelungener Tag, den wir mit einer Einkehr abrundeten.

 

Winterwochenende auf dem Brend vom 28.02. bis 01.03.2020

 

Am Freitag machten sich insgesamt 20 Naturfreunde auf den Weg zum jährlichen Winterwochenende.

In diesem Jahr ging es auf den 1.150 m hoch gelegenen Brend bei Furtwangen, übernachtet wurde im Naturfreundehaus. Die Wettervorhersagen waren schauderhaft. Von Regen bis nächtlichen Orkan-Böen im südlichen Schwarzwald wurde in den verschiedenen Wetter-Apps berichtet. Zum Glück kam es dann total anders. Am Freitag konnten auf 20 cm Neuschnee, blauem Himmel und Sonnenschein, die  frisch gespurte Panorama-Loipe und die Trimm-Strecke ab der Martinskapelle befahren werden. Und die Gruppe konnte sich auf den Langlauf-Skiern bis hin zur Schwedenschanze austoben. 

Am Samstag, bei trockenem Wetter, hat sich die Truppe geteilt in Langläufer und Schneeschuhwanderer. Nachmittags haben sich dann alle im „Kolmenhof an der Donauquelle“ beim Einkehrschwung wieder getroffen. Nach dem köstlichen Abendessen im Naturfreundehaus wurde mit Gitarren-, Akkordeon- und Mundharmonika-Begleitung kräftig gesungen und so ließen wir den schönen sportlichen Tag musikalisch ausklingen.

Am Sonntag wanderten wir bei wiederum schönem Wetter und bester Laune ab Escheck mit einigen Umwegen zur „Vesperstube  Stöcklewaldturm“ zur Abschluss - Einkehr.

Bei der Verabschiedung waren sich alle einig, dass dies wieder ein wunderschönes, erholsames, sportliches und harmonisches Winter - Wochenende gewesen war.

 

Wander- und Paddelfreizeit am Bodensee

 

Zu einem vielseitigen und ereignisreichen Wochenende trafen sich 27 Mitglieder der Naturfreunde Gaggenau-Gernsbach in Horn am Bodensee.

Angeboten wurden aussichtsreiche Wanderungen, z. B. auf einem Teil des neuen Premiumwanderwegs Seegang von Bodman nach Überlingen, eine Rundwanderung auf der idyllischen Höri, sowie eine Paddeltour nach Stein am Rhein. Zahlreiche Museen, wie das Otto Dix Haus in Gaienhofen oder die Chagallausstellung in Stockach, und gemütliche Städtchen lockten die Spaziergänger oder waren eine willkommene Alternative am verregneten Sonntag.

Auch eine Schifffahrt auf dem Untersee wurde durchgeführt. Die Geselligkeit kam nicht zu kurz und alle Teilnehmer bedankten sich bei den Organisatoren, Fam. Sämann, für das perfekt vorbereitete Wochenende und wünschten sich eine baldige Wiederholung.

 

Grindenwanderung 2019

 

Gutgelaunt starteten 12 Mitglieder und Gäste der Naturfreunde Gaggenau-Gernsbach zur traditionellen Grindenwanderung am 1. November am Lotharpfad. Der Weg führte die Teilnehmer über den Schliffkopf zum Ruhestein und zur Darmstätter Hütte. Nach einer kleinen Pause ging es weiter am Seibelseckle vorbei bis zum Mummelsee. Das Wetter bescherte zwar keine wunderbaren Aussichten, doch die besondere Atmosphäre des Grindenwegs entschädigte die Wanderer und sorgte für eine gute Stimmung. Wie jedes Jahr erfolgte An- und Rückfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr, bevor in Gernsbach noch gemütlich eingekehrt wurde.

 

 

 

 

Wandern im Naturpark Pfälzerwald 2018

 

Bei herrlichem Herbstwetter verbrachten die Naturfreunde Gaggenau-Gernsbach ein Wanderwochenende im Naturpark Pfälzerwald bei Neustadt an der Weinstraße. Untergebracht war die 23 köpfige Gruppe im Naturfreundehaus Heidenbrunnertal, wo man mit gutem pfälzischen Essen und Getränke versorgt wurde. Gut gestärkt wurden die Heidenlöcher bei Deidesheim erkundet und die Wachtenburg erklommen. Die nächste Wanderung führte vom Haus auf den Kalmit (höchster Berg im Pfälzerwald 675m), durchs Felsenmeer, zur Totenkopf- und Hellerhütte und über den Kaiserplatz zum Naturfreundehaus. Zum Abschluss wurde die Wolfsburg und der Weinbiet über Neustadt bestiegen. Alle drei Wanderungen führten vorwiegend auf angenehmen Naturwegen- oder Pfaden, durch einen sonnendurchfluteten herbstlichen Mischwald, vorbei an bizarren Felsformationen, zu herrlichen Aussichtspunkten und einladenden Pfälzer Vesperhütten

 

 

Winterfreizeit im Schwarzwald 2018

 

Winterfreizeit vom 16. – 18. Februar 2018  

Mit Schneeschuhen und auf Langlaufskiern unterwegs waren die Naturfreunde Gaggenau im verschneiten Schwarzwald bei St.Georgen und Schönwald. Bei Schneetreiben ging es durch die unberührte Winterlandschaft zur idyllischen gelegenen Hubertuskapelle an der Gutachquelle und zur Einkehr ins gemütliche Wanderlokal am Stöcklewaldturm. Die Skilangläufer spurten sich den Weg zum Escheck über Schönwald. Am zweiten Tag lockte ein weitverzweigtes gespurtes Loipennetz um Schönwald und Schonach, das die Skilangläufer ausgiebig nutzten. Die Schneeschuhläufer eroberten von Escheck aus den Stöcklewaldturm. Übernachtet wurde im Naturfreundehaus „Naturkolleg Hirzwald“ bei St.Georgen. Die Winterfreizeit der Naturfreunde wurde durch einen schwungvollen Singabend abgerundet.

 

 

Wander-und Kulturfreizeit in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz 2017

 

Die Naturfreunde Gaggenau verbrachten 8 erlebnisreiche Tage im Elbsandsteingebirge. Ausgangspunkt war das Naturfreundehaus „Natur- & Familienoase“ Königstein. Die 20 Teilnehmer teilten sich in Interessengruppen auf. Täglich wurden kleine und größere Wanderungen und/oder Besichtigungen unternommen.

Im Mittelpunkt stand der Malerweg (112 km/ 8 Etappen). Es ist der attraktivste und traditionsreichste Wanderweg in dieser Region und einer der faszinierendsten in Deutschland. Das Besondere an diesem Weg ist, dass man auf den Spuren namhafter Künstler aus dem 18. Und 19.Jahrhundert wandert (z.B. Kasper, David  Friedrich, Ludwig Richter…). Ein kulturhistorisch interessante Route und ein Landschaftserlebnis.

Überwiegend auf Naturpfaden ging es über bizarre Felsen, Tafelberge, Höhlen, Schluchten und zu Wasserfällen, gekrönt von immer wieder herrlichen Aussichten. Verwunschene Plätze mit netten Gasthäusern rundeten die Wanderungen mit einer Einkehr ab.

Neben diesen sportlichen Aktivitäten wurde Prag und Dresden besichtigt, dazu gehörte auch der Besuch einer Aufführung („Der Barbier von Sevilla“) in der Semperoper, des Grünen Gewölbes, der Gemäldegalerie und der Frauenkirche. Eine Schifffahrt führte zum Schloss Pillnitz mit Park. Selbstverständlich durfte eine Besichtigung der Festung Königstein auch nicht fehlen. Das schöne Wanderwetter und das gut geführte Haus trugen zum guten Gelingen der Freizeit bei.

 

 

 

Mehrtageswanderung der Naturfreunde Gaggenau-Gernsbach durch die Wutachschlucht 2017

 

Vom 23.-26. August erwanderten 13 Mitglieder der Ortsgruppe in drei Etappen zwischen Lenzkirch und Blumberg die Wutachschlucht. Ab der Schattenmühle ging es über abenteuerliche Pfade, Felsplatten, Wurzeln und Stege, mal unten am Wasser, mal oben am Berghang – aber immer den wilden Fluss im Blick – bis zur Wutachmühle. Am folgenden Tag bildete ein beeindruckender Wasserfall den Höhepunkt der Etappe bis Blumberg. Dort gab es am dritten Tag noch eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn und eine sonnige Wanderung über Wiesen, Felder und Hügel mit herrlicher Fernsicht, bevor sich die Wanderer auf den Heimweg ins Murgtal machten.

 

 

 

Auf dem GR 5 durch die Vogesen 5. Etappe 2015

 

Zum Finale auf die höchsten Berge des Elsass

Mit dem diesjährigen fünften und letzten Abschnitt auf dem GR 5/53 haben die Naturfreunde Gaggenau die Vogesen von Wissembourg bis Masevaux erwandert. In 5 Jahren waren es insgesamt 23 Tagesetappen mit 13.375 Höhenmeter im Aufstieg und 14.225 Hm im Abstieg. In Erinnerung bleiben den Teilnehmern nicht vorwiegend die Zahlen, sondern die abwechslungsreiche, ursprüngliche Landschaft, die verschiedenen Laubwälder, die vielen Burgruinen, verwinkelten Dörfer, bizarren Felsen, Felsgipfel, Bergseen, Hochweiden, artenreichen Blumenwiesen und herrliche Aussichten. Dies alles wurde erwandert auf vorwiegend angenehmen Naturwegen- und pfade. Übernachtet wurde in einfachen, aber gut eingerichteten Gite d´etape (kommunale Wanderheime), Berghütten, Hotels und Gasthäuser, oder in Ferme-Auberges.

Die Etappe in diesem Jahr führte die Gruppe in 5 Tagen von Mittlach im Münstertal bis Masevaux in der Nähe von Belfort. Die Naturfreunde bestiegen die höchsten Berge der Vogesen, den Grand Ballon 1424 m und den Ballon d´Alsace 1247 m. Auf den Gipfeln wurde man mit einem weiten Blick auf die Vogesen, ins Rheintal, den Schwarzwald und die Alpen belohnt. Wie in den vergangenen Jahren forderte der GR 5 eine gute Kondition. Alle waren Stolz diesen Weg erlebt und gemacht zu haben. Er führte durch eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft und Kultur.

 

Auf dem GR 5 durch die Vogesen 2014

Die Naturfreunde Gaggenau bewältigten ein weiteres Teilstück des Vogesenhöhenweges von Weißenburg bis Belfort. Zur 4. Etappe wurde in Ribeauville´ bei Collmar gestartet. Der Gr.5 führte die 10 Teilnehmer am ersten Tag über den Königsstuhl und Roche du Tetras, nach Aubure dem höchstgelegenen Dorf in den Vogesen. Eine gemütliche Gite d´ Etape in erholsamer Almlandschaft bot die erste Unterkunft. Am nächsten Tag wurde in die Hochvogesen gewandert und der erste aussichtsreiche Gipfel (Grand Brezouard, 1228m) erklommen. Eine Einkehr auf der Sonnenterasse der Auberge de Haicot mit Heidelbeerkuchen durfte nicht fehlen. An diesem Tag mussten bis zum Col du Colvaire, dem Tagesziel am Lac Blanc, über 1000 Höhenmeter überwunden werden. Unterwegs befanden sich Überreste der Front des ersten Weltkrieges um den Gipfel des Tete des Faux (1220m), die die Wanderer betroffen und nachdenklich stimmten. Der dritte Tag war ein Feuerwerk an Höhepunkten. Auf alpinen Pfaden wurde über den Steilabfall des Lac Blanc zur Quelle und dem Granitmassiv “Chateau Hans“ gewandert. Ein Teilstück des Weges führte über die blumenreichen Hochweiden mit Orchideen, Gelber Enzian, Arnika… bis zum Lac du Forlet und Lac Vert abgestiegen wurde. So konnten die steilen Felswände aus einer anderen Perspektive bewundert werden. Übernachtet wurde in der Nähe des Col de la Schlucht, auf einer aussichtsreich, auf den Hochweiden gelegene, gemütlichen Alpenvereinshütte. Am letzten Tag wurde der bekannte Sentier des Roches (Felsenweg) begangen, der Hoheneck (1363m) bestiegen, über zwei idyllisch im Felskessel gelegene Seen und durch das wilde Vallee de la Wormsa nach Metzeral abgestiegen. In diesen 4 Tagen konnte überwiegend auf Naturwegen bzw. Pfaden, durch schöne Mischwälder und über weite blumenreiche Almhochflächen, gewandert werden. Hohe steile Felswände und Gipfel,  idylische Seen, die auch zum Baden einluden und immer wieder grandiose Aussichten machten diese Mehrtageswanderung zum unvergessenen Erlebnis für alle Teilnehmer. Dazu trugen auch die einladenden Ferme Auberge und natürlich das gute Wetter bei. Alle Teilnehmer der Wanderung freuen sich nun auf das letzte Teilstück der Vogesendurchquerung, von Metzeral bis kurz vor Belfort, das 2015 auf dem Programm der Naturfreunde Gaggenau steht.

Staffelsee April 2012

Die Naturfreunde Gaggenau verbrachten ein erlebnisreiches verlängertes Wochenende im Naturfreundehaus Staffelsee bei Murnau, traumhaft gelegen direkt am See mit grandiosem Alpenpanorama im Hintergrund.

In mehrere Gruppen aufgeteilt, gab es die Möglichkeit zum Kanufahren, Radfahren und Wandern am und um den See, rund um das Murnauer Moos und am benachbarten Riegsee. Dabei wurde direkt am Staffelsee eine ganz besondere Blumenwiese entdeckt, gebildet aus dem kräftig blauen Lungenenzian, den rosafarbenen Mehlprimeln und dem kleinen Knabenkraut.

Eine Bergwanderung führte von Garmisch Patenkirchen über blühenden Almenwiesen zum Eckbauer und durch die beeindruckende Partnachklamm zurück. Immer direkt vor und mit Blick auf das schneebedeckte Wettersteingebirge und die Zugspitze. Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Mit den Sehenswürdigkeiten des Städtchen Murnau, der Besichtigung des Gabriele Münter Hauses mit Bildern der Malergruppe „Der blaue Reiter“. Der Besuch eines aus dem 8.Jahrhundert stammenden Kirchleins war ebenso Programmpunkt wie die Pausen in den idyllischen Biergärten in der Umgebung. Bei herrlichem Wetter wurden die Tage am Staffelsee für jeden ein Erlebnis.

 

 

Jubiläumsfest der Naturfreunde Gaggenau März 2012

100 Jahre bewegte und erfolgreiche Vereinsgeschichte ließen die Naturfreunde Gaggenau am 10. März 2013 in der Festhalle in Rotenfels vor einem großen Publikum Revue passieren. Eingeladen hatte die Ortsgruppe zu einen unterhaltsamen und feierlichen Festakt mit dem Schriftsteller Harald Hurst, dem Kabarettisten Jörg Kräuter sowie dem Akkordeonvirtuosen Helmut Neerfeld.

Am Nachmittag kamen die Jüngsten der Naturfreunde zum Zug. Zu ihrer Unterhaltung trugen das Puppentheater Gugelhupf und  die Showgruppe „Gymmagix des Turnerbundes Rotenfels/Bischweier bei. Ein Naturparcours und Bastelangebote aus Naturmaterialien ergänzten das Angebot für die Kinder, das von vielen Familien gerne angenommen wurde.

Am Abend folgte dann eine kurze offizielle Jubiläumsfeier mit Grußworten und einem Überblick über die vergangenen 100 Jahren Vereinsgeschichte, vorgetragen von der Vorsitzenden, Annette Kräuter, und musikalisch umrahmt von der Singgruppe des Vereins.

Die Ortsgruppe Gaggenau ist eine der ältesten Naturfreundegruppe im badischen Raum, wie Heinz Zoller, der die Glückwünsche des Bezirks Rastatt – Murgtal überbrachte, ausführte. Allen Rednern,  wie Heinz Goll (Stadt Gaggenau) und Harald Denecken (Landesverband Baden) war es wichtig, auf das Eintreten der Naturfreundebewegung für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit und braunes Gedankengut, hinzuweisen. Ebenso bekräftigten sie die Verbundenheit der Naturfreunde zu Umwelt und Natur.

Beim anschließenden Unterhaltungsprogramm wurde Harald Hurst, einer der erfolgreichsten badischen Mundartautoren und sein Begleiter, der Akkordeonvirtuose, Helmut Neerfeld, mit großen Beifall begrüßt. Zu Recht: was die beiden boten, war ein fantastisches Zusammenspiel von treffenden Begebenheiten aus dem badischen Alltag und vollendet gespieltem Tango, Bossa Nova oder Swing.

Auch Jörg Kräuter, der badische Kabarettist, konnte von Anfang an das Publikum in seinen Bann ziehen. Besonders gelungene Persiflagen auf badische Eigenheiten, wie die Doppelverneinung und die mangelnde Bereitschaft, Lob auszusprechen, ließen bei den Zuhörern Lachtränen fließen und sorgten für begeisterten Applaus.

Mit einem Dank an alle Mitwirkenden, vor und während des Festtages, beschloss Annette Kräuter das Jubiläumsfest, das allen sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

 

 

Auf dem GR 53 durch die Vogesen von Saverne bis Schirmeck im Mai 2011 und von Schirmeck bis Ribeauville im Juli 2012

 

Die 5-Tages-Wanderung 2011 führte durch die aus Buntsandstein bestehenden Mittelvogesen, an dunklen Felsmassiven und interessanten Burgruinen vorbei, die Berge überragen hier knapp die 1000 m – Grenze.  

Sehr beeindruckend war das Chateau du Haut Barr über Saverne, gleich zu Beginn der mehrtägigen Wandertour, weitere Burgruinen folgten. Etwas Besonderes waren die aussichtsreichen Gipfelfelsen des Schneebergs, des Rocher de Mutzig und des Donon mit seiner gallo-römischen Kultstätte. Einzigartig auch die 25 m hohen Cascade de Nideck. Übernachtet wurde in einfachen Hütten und Fermes Auberge bis hin zum Gasthof und Hotel. Es mussten täglich zwischen 19 -23 km und 450 – 1080 Höhenmeter bewältigt werden.

2012 wurde auf dem GR 5 von den Mittel- in die Hochvogesen hinein gewandert. Das Gestein wechselte von Buntsandstein zu Granit. Gleich zu Anfang führte der Weg am ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Strutthof vorbei, das keinen unberührt ließ. Durch herrliche Bergwiesen mit Arnika und Orchideen erreichte man den ersten Gipfel, den Champ de Feu mit 1100 m. An den Cascade de Andlau vorbei wurde nach Le Hohwald abgestiegen und übernachtet.

Ein Höhepunkt des folgenden Tages war sicher das Kloster St. Odile mit seiner Heidenmauer, die Ruinen Landsberg und Chateau de Andlau. Nach der Übernachtung im malerischen Dorf Andlau wurde es mit der Besteigung des Ungersberg (970 hm) und den Abstieg nach Chatenois schweißtreibend. Zum Abschluss der 4 Tage wurde die bekannte Hoh-Königsburg erstürmt und besichtigt, weitere beeindruckende Burgruinen warteten, wie die Ruine St.Ulrich über Ribeauville. In diesem schönen Weindorf fand die landschaftlich reizvolle, kulturell interessante, aber auch anstrengende Mehrtagestour ihren kulinarischen Ausklang. Es mussten 18- 25 km und bis zu 400 – 960 Höhenmeter pro Tag bewältigt werden.

 

 

Renchtal-Wanderung

Die Wandergruppe im Renchtal

In diesem Jahr machten sich die Mehrtageswanderer der Naturfreunde Gaggenau auf ins nahe Renchtal. Am ersten Tag wurde der neu eingerichtete Renchtalsteig auf der Etappe von Oppenau bis Bad Peterstal erkundet, am zweiten Tag verlockte der Glaswaldsee die Wandergruppe zu einer längeren Rast bei schönstem Sommerwetter. So konnte auch der Dauerregen am Sonntag auf der Strecke von Bad Rippoldsau nach Freudenstadt die Stimmung der Teilnehmer nicht trüben, zumal im Waldcafé der Kachelofen nochmals eingeheizt wurde. Insgesamt wurden ca. 1700 Höhenmeter bewältigt und durchschnittlich 15-17 km / Tag erwandert. An- und Abfahrt konnte umweltfreundlich mit Stadt- und Regionalverkehr erfolgen. (BT 4.08.2011)

 

 

Die Wandergruppe auf der Schwäbischen Alb

3-Tages-Wanderung auf der Schwäbischen Alb

Am heißesten Juliwochenende machten sich 13 Mitglieder der Naturfreunde Gaggenau auf zu einer Gepäcktour auf dem Nordrandweg der Schwäbischen Alb. Der wieder neu ausgeschilderte Weg führt am Albtrauf entlang, meist durch schattige Laubwälder vorbei an Burg Lichtenstein und Nebelhöhle hinauf auf den Rossberg. Höhepunkt des zweiten Tages war der Aufstieg auf den Dreifürstenstein, wo die Wanderer mit einem großartigen Ausblick belohnt wurden. Am dritten Tag wurde der Raichberg erwandert, vor dort aus war schon die Burg Hohenzollern zu erblicken, das Endziel dieser schweißtreibenden Tour. Jeden Tag wurden im Durchschnitt 22 km und 400 – 500 Höhenmeter bewältigt. Der Abschluss im schattigen Biergarten war mehr als verdient, bevor die Gruppe gutgelaunt ihren Heimweg antrat.

 

 

Zu Fuß durch die Nordvogesen

Sieben Gaggenauer Naturfreunde machten sich auf, um in 5 Tagen die Nordvogesen von Weißenburg bis Saverne zu durchwandern.

Gestartet wurde in Climbach bei Weißenburg, vorbei ging es an zahlreichen Burgruinen und bizarren Sandsteinfelsen (wie Fleckenstein, Frönsburg, Zigeunerfelsen, Wasigstein, Alt-Windstein, Wasenburg, Arnsburg, Rocher d´Ochsenstall, Burg Lichtenberg, Rabenfelsen, Schloss in La Petite Pierre, Karlssprung) auf meist angenehmen Wald- und Felsenpfaden. Der höchste Berg im Nordelsass, der Große Winterberg (581m), war der wichtigste von mehreren Gipfeln, die bestiegen wurden. Bestaunt wurden die im Elsass einmaligen Felsenwohnungen in Grauftal.

Der helle, lichte Laubwald mit vorwiegend Buchen und Eichen und die  Kiefernwälder waren immer wieder ein Genuss.

Abwechslung boten die Dörfer mit ihren Stein- und Fachwerkhäusern, eingebettet in schöne Täler und blühende Wiesen, durchflossen von erfrischenden Bächen.

Gut ausgestattete Übernachtungsunterkünfte boten die kommunalen Wanderheime (gite détape) in Obersteinbach, Oberbronn, Lichtenberg und La Petite Pierre. Am Abend fanden die hungrigen Wanderer immer ein Lokal im Ort mit guter elsässischer Küche.

Insgesamt wurden 90 km gelaufen, 2800 Höhenmeter auf- und abgestiegen.

Zum Abschluss bot Saverne eine schöne Altstadt mit Cafes, von wo aus die Wandergruppe wieder mit der Bahn zufrieden und voll schöner Eindrücke ins Murgtal zurückkehrte. (Artikel Initiates file downloadBNN 08.07.2010; Initiates file downloadBT 06.07.2010)

Dreitageswanderung im Odenwald

Wanderung im Odenwald auf dem Neckarrandweg

Wieder einmal machten sich 11 unermüdliche Wanderer der Naturfreunde Gaggenau zu einer Dreitageswanderung auf, diesmal in den nahen Odenwald. Von Heidelberg aus ging es über den Königstuhl bis zum hoch über dem Neckartal gelegenen Dilsberg, wo in der Jugendherberge, die in der alten Burgfeste untergebracht ist, übernachtet wurde. Dann ging es über das romantische Städtchen Hirschhorn bis nach Eberbach, größtenteils auf dem Neckarrandweg und dem Rhein-Neckar-Weg. Am letzten Tag wurden die Burgruinen Stolzeneck und Minneburg erwandert.
Der krönende Abschluss war die Erkundung der Margarethenschlucht bei Neckargerach, ein beeindruckender Pfad durch die Erdgeschichte, vorbei an seltenen Farnen, Wasserfällen und steilen Sandsteinwänden. An- und Rückfahrt erfolgte wieder mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Gepäckwanderung am Feldberg

Wieder einmal veranstaltete die Naturfreunde Gaggenau eine Gepäckwandertour, diesmal in den Südschwarzwald, um in drei Tagen die Gegend rund um den Feldberg zu erkunden. Bereits die Anreise mit der Bahn über Freiburg durchs Höllental nach Hinterzarten stimmte die 11 Teilnehmer auf eine abwechslungsreiche Tour ein. Sie erlebten in den nächsten Tagen dichte Wälder, satte Weiden und karge Hochflächen. Nach dem ersten Aufstieg zum Hinterwaldkopf belohnte ein herrlicher Rundblick die Anstrengungen, das erste Etappenziel, der Feldberg, war schon greifbar nah. Der zweite Tag führte über den Gipfel des höchsten Schwarzwaldberges nach Notschrei und über den Schauinsland nach Gießhübel. Der dritte Tag führte abwärts, mit vielen beeindruckenden Aussichten ins Münstertal, bis zur malerischen „Faust“-Stadt Staufen.

Die Teilnehmer erlebten Natur pur und eine seltene alpine Pflanzenwelt, so blühte der gelbe Enzian, Wollgras, Knabenkraut und der Schweizer Löwenzahn, Heidelbeeren und Himbeeren wurden gepflückt. Das Wetter blieb erfreulich trocken, nur der Feldberg hüllte sich in düstere Wolken, übernachtet wurde auf dem Naturfreundehaus „Feldberg“ und dem Gasthof „Gießhübel“. An- und Rückfahrt erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das schonte nicht nur die Umwelt, sondern, dank Konuskarte, auch den Geldbeutel. Initiates file download(Artikel BNN 01.08.2008)

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